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Martinsgans

Gänsebraten

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GerichtHauptgang
Land & RegionDeutsche Küche
KeywordEnte und Gans, Fleisch-Fisch
Vorbereitungszeit1 Stunde
Zubereitungszeit3 Stunden
Arbeitszeit4 Stunden
Portionen5 Personen

Zutaten

für den Gänsebraten

  • 1 Gans ca. 700g Gans pro Person
  • 0,5 Liter Apfelsaft
  • 2 Äpfel für die Füllung
  • 3 Äpfel für den Bräter
  • 5 getrocknete Aprikosen
  • 5 getrocknete Datteln
  • Beifuss
  • Majoran
  • Salz

für die Sauce

  • 200 g Crème fraîche
  • Majoran
  • Salz
  • Pfeffer
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Anleitungen

Vorbereitungen

  • [eine eingefrorene Gans] Es ist für die Fleischqualität von Vorteil, wenn die Gans langsam auftaut. Aus diesem Grund sollte man sie 20 Stunden vor der Zubereitung aus dem Tiefkühlung nehmen und für 15 Stunden in den Kühlschrank legen. Nun lässt sich der beiliegenden Beutel mit den Innereien leicht entnehmen. Die letzten 5 Stunden legt man die Gans abgedeckt bei Raumtemperatur in den Bräter.
  • [eine frische Gans] Der Gans wird der innen liegende Beutel mit den Innereien entnommen und dem Geflügel für drei Stunden Zeit gegeben, Raumtemperatur anzunehmen.
  • Die Gans wird von innen und außen mit kaltem Wasser gespült und mit Küchenkrepp trocken getupft.
    Gans waschen
  • Mit einem scharfen Messer die Fettdrüse (Bürzeldrüse) entfernen. Auf dem Foto ist der Bereich mit einem Kreis markiert, der abgeschnitten werden muss. In der Gans befinden sich Fettlappen, die ebenfalls weggeschnitten werden müssen. Nun wird die Haut der Gans mit Salz eingerieben. Der Backofen wird auf 140°C vorgeheizt.
    Buerzeldruese Fettdruese entfernen
  • Die Äpfel die für die Füllung vorgesehen sind, werden ungeschält in Würfel geschnitten und großzügig mit Beifuß und Majoran gewürzt. Die Haut der Gans hingegen wird nicht mit diesen Kräuter bestreut. Sie würden im Ofen verbrennen, was später beim Servieren unschön aussieht. Den Beifuß der im Supermarkt mit Stängeln verkauft wird, kann man neben die Gans in den Bräter legen. Die gewürzten Äpfel werden in die Gans gefüllt.
    Fuellung für die Gans: Äpfel,Majoran und Beifuß
  • Die beiden Öffnungen der Gans werden nun verschlossen, indem die Hautlappen mit Zahnstocher verbunden werden. Die Äpfel für den Bräter werden von ihren Kerngehäusen befreit. Schenkel und Flügel werden mit Küchengarn an die Gans gebunden. Auf diese Weise verbrennen sie im Ofen nicht und die gesamte Gans bleibt kompakter. Der Apfelsaft wird in den Bräter gefüllt und die Trockenfrüchte sowie die restlichen Äpfel dazugelegt.
    Bräter für die Gans vorbereiten
  • Die Gans wird nun auf den Rost gelegt und dieser in den Bräter gestellt. Die Gans sollte möglichst weit über den Rand hinausstehen, damit die heiße Luft von allen Seiten an das Geflügel kommt.
    Gans im Bräter

im Ofen

  • Die Gans wird bei 140°C für 1,5 Stunden in den Ofen gestellt. Nach dieser Zeit wird die Temperatur auf 160°C erhöht. Während des Garens läuft Fett aus der Gans in den Bräter und vermischt sich dort mit dem Apfelsaft. Ca. 30 Minuten nachdem die Temperatur erhöht wurde, wird die Hälfte dieses Gemisches in einen Topf gefüllt und auf dem Herd warmgehalten. Alle 20 Minuten wird die Haut der Gans mit der Flüssigkeit begossen.
    Gans im Backofen
  • Ist die Gans insgesamt 3 Stunden im Ofen, wird der Gargrad bestimmt, indem das Einstechthermometer in Brust und Keule gesteckt wird. Es darf beim Messen keinen Kontakt mit den Knochen der Gans haben, da das die Messung der Temperatur verfälscht. Wenn die Temperatur an beiden Stellen mindestens 85°C beträgt, ist die Gans gar, aber noch rosa. Die Haut der Gans wird nun noch einmal mit Salz eingerieben. Die Temperatur im Ofen wird auf 250°C erhöht.
    INKBIRD Thermometer
  • Das sorgt für eine Bräunung der Haut. In dieser Zeit muss die Gans gut beobachtet werden. Leicht kann es passieren, dass die Haut verbrennt. Meist reichen wenige Minuten bei 250°C aus, um die Haupt knusprig zu machen. Am Ende ist eine Kerntemperatur von 85-90°C ideal.
    Gansl
  • Die Gans sollte nun aus dem Ofen genommen werden, denn je mehr Saft aus ihr läuft, desto trockener wird sie.
    Weihnachtsgans

die Sauce

  • 3-4 Schöpfkellen mit Fett und Apfelsaft aus dem Bräter werden in einen Kochtopf gefüllt und das Crème fraîche zugegeben. Noch bevor der Inhalt kocht, wird das Crème fraîche mit Hilfe eines Schneebesens verrührt, bis eine glatte Sauce entstanden ist. Die Sauce wird mit Majoran, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die Gans wird tranchiert und zusammen mit den Beilagen, den Äpfeln und dem Trockenobst aus dem Bräter und der Sauce serviert. Die Füllung hingegen wird verworfen.
    Gänsekeule